LTE-Ausbau bei Vodafone

Am 23.September 2011 ging der erste Vodafone-Sendemast im Ostseebad Heiligendamm (Bad Doberan/Mecklenburg-Vorpommern) in Betrieb.

Von dort aus werden auch die Orte Bad Doberan, Kröpelin und Kühlungsborn mit schnellem Internet per Funk versorgt. Danach baute Vodafone zügig LTE-Sendestationen auf, um die sogenannten weißen Flecke – also Orte, die noch keinen Internetanschluss von mehr als 1 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) haben – mit einem Anschluss per Datenfunk zu versorgen.

In den Städten hält sich Vodafone zunächst zurück; einstweilen gibt es nur ein Testnetz in Berlin, das auf 2600 Megahertz funkt.

Die aktuelle LTE-Netzabdeckung bei Vodafone

http://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/netzabdeckung.html.

Die Netzabdeckungskarte unterscheidet bei LTE zwischen zwei Arten von Empfang: Bei LTE-Outdoor gibt nur im Freien einen ordentlichen Empfang, eventuell hilft hier eine Außenantenne weiter. LTE Indoor kann auch innerhalb von Gebäuden genutzt werden.

Ausbaupläne und Perspektiven

Vodafone nutzt auf dem Lande, genau wie die Konkurrenz, das 800-Megahertz-Band. In den Städten scheint man auf 2.600 Megahertz zu setzen, zumindest funkt ein Testnetz in Berlin auf dieser Frequenz. Noch in diesem Jahr will Vodafone am Firmenstandort in Düsseldorf und in Krefeld stadtweite LTE-Netze einrichten.

Auch die nächsten Ausbau-Orte sind wohl vorgegeben: In Berlin gibt es im Testnetz schon etliche LTE-Stationen, darunter im Sony-Zentrum am Potsdamer Platz. Vodafone hat im Sommer 2011 mit dem britischen Glasfaser-Kabelnetzbetreiber Eunetworks einen Vertrag abgeschlossen, um seine LTE-Basisstationen über dessen superschnelle Glasfaserkabel ans Kernnetzwerk anzuschließen. Solche Netze betreibt Eunetworks in Berlin, außerdem in Frankfurt, Hamburg und München, dies könnten also die nächsten Städte sein, in denen schnelles LTE von Vodafone angeboten wird.