26.10.2011
Erste LTE-Station der Telekom feiert Geburtstag
Seit über einem Jahr funkt die erste LTE-Mobilfunkstation der Telekom Deutschland. Ende August 2010 wurde im brandenburgischen Kyritz die erste Basisstation mit dem schnellen Funkstandard in Betrieb genommen.
Seitdem hat die Telekom über 1800 Standorte mit LTE (Long Term Evolution) versorgt.
5000 LTE-Stationen bis Ende 2011
Die Telekom Deutschland ist den Lizenzauflagen der Bundesnetzagentur nachgekommen und hat bisher rund 1800 sogenannte weiße Flecken beseitigt. Dabei handelt es sich um vorwiegend ländliche Regionen, die über keinen schnellen Internetanschluss verfügen und nun mit dem neuen Funkstandard LTE ausgestattet werden. Angefangen hat der Ausbau im vergangenen Jahr mit der Inbetriebnahme der ersten LTE-Basisstation in Kyritz (Brandenburg). Bis Ende 2011 sollen laut Telekom 5000 Standorte an das LTE-Netz angeschlossen sein.
Der LTE-Ausbau ist in den ländlichen Regionen bereits so weit vorangeschritten, dass im Juni 2011 das erste städtische LTE-Netz in Betrieb genommen werden konnte. 100 Basisstationen versorgen die Großstadt Köln mit der schnellen Funktechnologie. In diesem Jahr sollen weitere Städte folgen – vorwiegend die mehr als 100.000 Einwohner haben. Gleichzeitig ist geplant, das Telekom-Mobilfunknetz bis Ende 2011 flächendeckend mit HSPA+ (mit maximal 42,2 Mbit/s) auszustatten.
LTE gegen zu hohen Datenverkehr
Im ländlichen Raum wird für die LTE-Versorgung das Frequenzband um 800 Megahertz (MHz) genutzt. In Ballungsräumen und Großstädten greift die Telekom Deutschland auf Frequenzen im Bereich von 1.800 MHz zurück. Letztere erweitern die Übertragungskapazität für den immer stärker ansteigenden Datenverkehr und ermöglichen noch höhere Geschwindigkeiten.
"Der Datenverkehr im Mobilfunk steigt zukünftig weiter stark und datenorientierte Anwendungen spielen eine immer größere Rolle", so Olivier Baujard, Technischer Leiter der Telekom Deutschland. "LTE ist dabei ein wesentlicher Baustein unserer Netzstrategie und wird in einigen Jahren Standard im Mobilfunk sein. Zudem ergänzt LTE unser Festnetzangebot optimal, so dass wir unseren Kunden das beste Netz bieten können. Daher investieren wir auch weiterhin verstärkt in diese Zukunftstechnologie."
Auch T-Mobile Austria investiert in LTE
Auch in Österreich investiert die Telekom in den LTE-Ausbau. Im Oktober 2010 wurde bereits Innsbruck als erste Stadt Österreichs an das LTE-Netz von T-Mobile Austria angeschlossen. Weitere Basisstationen folgten 2011 in Wien, Linz und Graz. Gegenwärtig können rund 25.000 Österreicher via LTE surfen. Bis Ende 2013 will der Mobilfunker mindestens 25 Prozent der österreichischen Bevölkerung den Zugang zum neuen Mobilfunkstandard ermöglichen.
Zudem investiert T-Mobile Austria in den Breitbandausbau von HSPA+ (mit maximal 21,6 Mbit/s) und HSPA+ (mit bis zu 42,2 Mbit/s). Insgesamt wurden 116 Millionen Euro in das „Netz der Zukunft“ investiert.
Autor: ES
