27.09.2012

E-Plus will 1800er Frequenz für LTE nutzen

E-Plus will Berichten eines beauftragten Netztechnikers zufolge LTE im 1800-Megahertz-Bereich ausbauen. Damit wäre E-Plus nach der Telekom der zweite Netzbetreiber, der den schnellen 4G-Funk in diesem Bereich anbietet. Eine offizielle Bestätigung seitens E-Plus gibt es aber noch nicht.

LTE-Ausbau noch nicht offiziell bestätigt

Bisher betreibt allein die Telekom ein LTE-Netz im 1800-Megahertz-Bereich. Dies hatte sich kürzlich als großer Vorteil herausgestellt, da das iPhone 5 hierzulande LTE nur im 1800er Bereich unterstützt.

Jetzt scheint auch E-Plus in das lukrative Geschäft mit dem 4G-Funk einzusteigen. Laut einem mit dem Ausbau beauftragten Netztechniker wird LTE 1800 an den Standorten Aschaffenburg (Bayern) und Landau (Rheinland-Pfalz) ausgebaut. Ob und wann die LTE-Netze für den kommerziellen Betrieb freigeschaltet werden, ist nicht bekannt. Bisher gab es von E-Plus nicht einmal eine offizielle Bestätigung für den LTE-Ausbau.

E-Plus will sich auf 3G-Ausbau konzentrieren

Die 1800er Frequenz wird vor allem für den LTE-Ausbau in Städten eingesetzt. LTE 800 wurde von den Netzbetreibern hingegen dafür genutzt, um Gegenden ohne Breitband-Internet zu versorgen. Daher wird LTE 1800 auf dem Land kaum zu finden sein.

E-Plus hatte sich neben der Telekom als einziger Netzbetreiber ein Frequenz-Spektrum im 1800-Megahertz-Bereich gesichert. Bisher wurde das Band vor allem in Pilot-Gebieten eingesetzt. Sollte E-Plus wirklich Pläne für den LTE-Ausbau haben, könnte sich dieser hinziehen. Der Grund: Offiziell hat der Netzbetreiber angegeben, Zeit und Geld zunächst hauptsächlich in den UMTS- und HSPA-Ausbau zu investieren.

Autor: ES