24.02.2015

Samsung Galaxy A5: Neues LTE-Smartphone im Test

Samsung hat mit dem Galaxy A5 ein neues LTE-Smartphone auf den Markt gebracht. Das Mittelklasse-Smartphone verfügt über ein hochwertiges Metall-Gehäuse und über eine solide Ausstattung. Das Online-Portal teltarif.de hat das Galaxy A5 mal genauer unter die Lupe genommen.

Hochwertiges Metall-Gehäuse

Das Samsung Galaxy A5 gehört zu den Modellen der neuen A-Linie. Im Gegensatz zu anderen Samsung-Smartphones kommt das Galaxy A5 nicht mehr mit dem üblichen Kunststoff-Gehäuse daher. Stattdessen setzt Samsung nun auf Metall. Dafür muss der Nutzer einen fest verbauten Akku in Kauf nehmen, da sich die aus Metall gefertigte Rückseite nicht entfernen lässt.

Das hochwertig verarbeitete Gehäuse des Galaxy A5 ist nur 6,7 Millimeter dick. Dennoch ist es laut teltarif.de stabil. Ein weiterer Pluspunkt ist die angeraute Rückseite, wodurch das Smartphone sicher in der Hand liegt. Zudem ist das Samsung Galaxy A5 mit 123 Gramm ein echtes Leichtgewicht.

Nichts für 3D-Gamer

Ausgestattet wurde das neue Samsung-Smartphone mit einem 5 Zoll großen AMOLED-Display. Die Auflösung beträgt 1.280 mal 720 Pixel. Laut teltarif.de wirkt die Darstellung durch die vergleichsweise geringe Auflösung leicht pixelig. Ansonsten werden die Farben aber scharf und intensiv dargestellt.

Als Betriebssystem läuft Android 4.4.4 (alias Kitkat). Unter der Metall-Haube des Galaxy A5 arbeitet ein 64-Bit-fähiger Snapdragon 410 von Qualcomm. Der Arbeitsspeicher ist 2 Gigabyte (GB) groß. Die Kombination aus Prozessor und Arbeitsspeicher sorgt für einen schnellen und flüssigen Betrieb. Für einfache Spiele ist die Leistung des Gerätes ausreichend. Filme in FullHD werden ebenfalls flüssig wiedergegeben. Nicht geeignet ist das Galaxy A5 für aufwendige 3D-Games, Spiele mit sehr schnellen Bildwechseln oder grafisch hohen Anforderungen.

LTE mit bis zu 150 Mbit/s

Der interne Speicher hat eine Kapazität von 16 GB, wovon bereits gut 5 GB für vorinstallierte Apps beansprucht werden. Mit einer Micro-SD-Speicherkarte kann der Speicher aber auf bis zu 64 GB erweitert werden.

Das Samsung Galaxy A5 unterstützt die Mobilfunktechnik LTE Cat.4 und damit Geschwindigkeiten bis zu 150 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download und maximal 50 Mbit/s im Upload. Steht LTE nicht zur Verfügung, nutzt das Galaxy A5 die älteren Standards GPRS/EDGE beziehungsweise UMTS/HSPA+. Für WLAN werden die Standards a/b/g/n genutzt und damit sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Frequenzband. Ebenfalls mit an Bord sind die Techniken GPS und NFC.

Leistungsstarker Akku

Das Galaxy A5 hat zwei Kameras verbaut bekommen. Eine Hauptkamera mit bis zu 13 Megapixeln und LED-Blitz sowie eine Frontkamera mit 5 Megapixeln. Qualitativ können die Fotos überzeugen. Die Farben sind laut teltarif.de „klar voneinander abgegrenzt, Konturen nicht ausgefranst und Details erkennbar“.

Der Akku ist 2.300mAh stark und kann – wie bereits erwähnt – nicht gewechselt werden. Dafür ist die Akkulaufzeit beträchtlich. Im Test brauchte der Akku 8 Stunden und 10 Minuten, um von 80 auf 20 Prozent Akkuladung zu fallen. Dabei wurden verschiedene Telefonate geführt und es wurde mit maximaler Display-Helligkeit gesurft. Das Galaxy A5 wird mit einer Nano-Sim genutzt.

Fazit: Gut, aber nicht überragend

Das Fazit der Tester fällt positiv, aber nicht überschwänglich aus. So heißt es, dass sich das Samsung Galaxy A5 keine großen Schwächen erlaubt, es aber gleichzeitig nicht mit wirklichen Highlights punkten kann. Der größte Kritikpunkt ist der Preis. Mit rund 340 Euro ist das Galaxy A5 deutlich teurer als ähnlich ausgestattete Smartphones.

Autor: ES