02.04.2015

LTE-Datentarife mit Wlan Hotspot Flat

Wlan-Hotspots sind öffentliche Orte, an denen ein drahtloser Internetzugang ermöglicht wird. Nutzer können dort mit einem Notebook, Tablet oder Smartphone mobil ins Internet gehen. Häufig findet man Wlan-Hotspots an Flughäfen, Bahnhöfen, in Hotels oder Cafés. Die Nutzungszeit am Wlan-Hotspot ist in der Regel kostenpflichtig. Es gibt aber Datentarife im Telekom-Netz, die bereits eine Wlan-Hotspot-Flatrate enthalten. Mobil-Surfer dürfen mit einer integrierten Hotspot-Flat alle 17.000 Hotspots der Telekom in Deutschland gratis nutzen.

Vorteile der Hotspot-Nutzung in Kombination mit Datentarif

Wlan-Hotspots sind vorteilhaft für Nutzer, wenn sie unterwegs mobil online gehen möchten, dafür aber nicht das Datenvolumen ihres Mobilfunktarifes aufbrauchen wollen. Durch die Nutzung eines Wlan-Hospots wird also das eigene Datenvolumen geschont. Zudem existieren Wlan-Hotspots an vielen verschiedenen Stellen in Deutschland, laut Telekom gibt es bundesweit rund 17.000 Standorte. Der sogenannte „Hotspot-Finder“, eine detaillierte, interaktive Karte auf der Website der Telekom gibt Auskunft darüber, wo sich die Wlan-Hotspots befinden.

Öffentliche Wlan-Zugänge sind auch insbesondere für Bahnreisende attraktiv. Im Gegensatz zum Auto können Reisende im Zug bequem am Notebook oder Tablet-PC arbeiten. Derzeit ist die Wlan-Nutzung für ICE-Passagiere der 1. Klasse kostenfrei. Für Bahngäste der 2. Klasse gelten im ICE die üblichen Hotspot-Nutzungspreise der Telekom. Es können Hotspot-Pässe von einem Tag (4,95 Euro), einer Woche (19,95 Euro) oder einem Monat (29,95 Euro) gebucht werden.

Telekom oder Ltespeedstick.de

Datentarife mit Hotspot-Flat werden in Deutschland nur im Telekom-Netz angeboten. Kunden können entweder einen Datentarif direkt bei der Telekom abschließen oder eine Datenflat des Online-Anbieters Ltespeedstick.de buchen. Die Tarifangebote unterscheiden sich nur geringfügig. Die Tarifangebote von Ltespeedstick.de sind allerdings günstiger als die Datentarife der Telekom. So kostet der günstigste Telekom-Tarif Data Comfort M mit 2 Gigabyte Datenvolumen 17,95 Euro pro Monat im ersten Nutzungsjahr. Danach steigt die Gebühr auf 19,95 Euro. Der größere Datentarif Data Comfort L mit 5 GB an schnellen Daten wird von der Telekom für 26,95 Euro im ersten Jahr  angeboten, in den Monaten 13-24 beträgt der Monatspreis für den Telekom-Tarif 29,95 Euro. Die maximale Download-Rate liegt bei 50 bzw. 300 Megabit pro Sekunde.

Ltespeedstick.de bietet den 2 GB Datentarif zum Preis von monatlich 14,95 Euro während der gesamten Vertragslaufzeit von 24 Monaten an. Der 5 GB Tarif kostet bei Ltespeedstick.de 19,95 Euro im Monat. Die Datentarife von Ltespeedstick.de gibt es als SIM-only-Tarife oder als Datentarife mit LTE-Stick zum Einmalpreis von 4,95 Euro. Ja nach gewähltem Tarif liegt die Surf-Geschwindigkeit im LTE-Netz der Telekom bei maximal 50 oder maximal 150 Mbit/s.

Wie funktioniert ein Wlan-Hotspot?

Ein öffentlicher Wlan-Zugang (Wireless Local Area Network) funktioniert wie das Wlan-Netzwerk am heimischen PC. An einen Router können mehrere Geräte angeschlossen werden. Dabei verbinden sich die einzelnen Geräte  mit dem Router über Funk. Vom Router aus wird dann über ein DSL-Kabel eine Internet-Verbindung hergestellt. In der Regel wird also für einen Wlan-Zugang ein DSL-Internet-Anschluss genutzt, der diesen via Funkverbindung den Nutzern zur Verfügung stellt.

Die meisten aktuellen Mobilgeräte verfügen über ein eingebautes Wlan-Modul und können sich problemlos mit dem Wlan-Hospot verbinden. Öffentliche Wlan-Zugänge bieten zudem hohe Surf-Geschwindigkeiten um 20 Mbit/s. Dennoch gilt auch hier: Je mehr Nutzer sich einen Wlan-Router teilen, desto langsamer wird das Surf-Tempo.  

Tipps für sicheres Surfen am Wlan-Hotspot

Nutzer sollten an öffentlichen Wlan-Zugangspunkten einige Regeln beachten, um sich vor Cyber-Kriminalität zu schützen. Allgemein gilt: Die Internet-Verbindung an einem Wlan-Hotspot sollte nicht länger als notwendig bestehen und bei der Eingabe des Wlan-Passwortes sollte niemand zusehen. Sicherheitseinstellungen wie Firewalls sollten immer genutzt werden, darauf weist auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) hin.

Besondere Vorsicht gilt beim Umgang mit sensiblen Informationen wie Bankdaten: Diese sollten nur im Ausnahmefall und über vertrauenswürdige Wlan-Hotspots versendet werden. Sehr zu empfehlen ist hier die Nutzung einer zusätzlich gesicherten Verbindung, wie zum Beispiel eine https-gesicherte Webseite. „Hypertext Transfer Protocol Secure“ oder kurz „https“ garantiert die abhörsichere Online-Übertragung von Daten.

Autor: FN