14.04.2015

Prepaid-Handy-Flatrates aus dem Supermarkt: All-Net-Flats ohne Laufzeitvertrag von Aldi, Lidl, Rewe und Edeka im Quickcheck

Viele Supermarktketten wie Aldi, Lidl, Rewe und Edeka verkaufen nicht mehr nur Brot, Käse und Milch, sondern auch Prepaid-Smartphone-Flatrates für preiswerte Telefonie- und Internet-Optionen. Angebote gibt es in den High-Speed-Netzen von allen vier deutschen Netzbetreibern.

Smartphone Tarife von Aldi (Foto: blu-news.org / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Preiswerte Prepaid-Handy-Flats ohne Mobilfunkvertrag

In vielen der großen deutschen Supermarktketten werden mittlerweile Prepaid-Flatrates für die Handy- und Smartphone-Nutzung vermarktet. Die Startpakete inklusive Prepaid-Handy-SIM sowie Aufladebons für weiteres Guthaben können zumeist direkt an den Kassen erworben werden. Die Startpakete sind ab einmalig 5 Euro erhältlich. In der Regel gibt es ein Startguthaben dazu, das dem Kaufpreis des Startpakets entspricht. Somit ist die erste Nutzung des Prepaid-Angebots ohne Laufzeitvertrag rechnerisch kostenlos.

Prepaid-Smartphone-Internet-Tarife von Aldi, Lidl, Rewe: Basistarif und zubuchbare Optionen

Bei dem Prepaid-Smartphone-Basistarif handelt es sich in der Regel um einen Prepaid-Handy-Einheits-Tarif, bei dem Telefonie und SMS-Versand sowie Internet pro Minute/SMS/MB berechnet werden. Die Preise liegen dafür zumeist zwischen 9 und 11 Cent. Für mobiles Internet kann auch mehr berechnet werden.

Wer regelmäßig telefoniert oder surft, kann entsprechende Optionen dazubuchen. Für einen Monatsbetrag gibt es beispielsweise ein bestimmtes Download Volumen oder eine Telefon-Flat. Die Optionen sind 30 Tage gültig und verlängern sich bei Nicht-Kündigung automatisch um jeweils einen Monat.

Große Smartphone-Flat-Tarif-Auswahl im o2- und E-Plus-Netz

Ist kaum noch Guthaben auf der Simcard vorhanden, erhält der Kunde beispielsweise eine SMS mit der Aufforderung, das Guthaben aufzuladen.

Eine Vielzahl der Prepaid-Smartphone-Flatrates wird in den Funknetzen von E-Plus oder o2 vermarktet. Etwas übersichtlicher ist die Smartphone-Tarif-Auswahl für die Netze von der Telekom Deutschland oder Vodafone. Die Anbieter Penny Mobil und ja!mobil von Rewe nutzen zum Beispiel das Telekom-Netz. Rossmann realisiert sein Mobilfunk-Angebot hingegen bei Vodafone. 

Online-Aufladung von Prepaid-Handy-Guthaben oft nicht möglich

Die Prepaid-Smartphone-Angebote der Supermarktketten sind sicherlich praktisch und günstig. Doch es gibt auch Nachteile. Zum einen bekommt der Nutzer neues Guthaben zumeist nur in der Filiale. Eine Prepaid-Smartphone-Aufladung im Internet ist nicht bei allen Supermarktketten möglich.

Zum anderen ist die Gültigkeit vieler Simkarten auf ein Jahr beschränkt. Wird die SIM also ein Jahr lang nicht aktiv genutzt, wird sie vom Anbieter inaktiv geschaltet. Nach weiteren zwei Monaten wird sie ganz abgeschaltet.

Prepaid-Smartphone-Flatrates aus dem Supermarkt: Das Kleingedruckte lesen

Die Prepaid-Handy-Tarife der Supermarktketten wirken auf den ersten Blick ähnlich. Dennoch lohnt sich der Vergleich von Preisen und Tarifoptionen. Auch das Kleingedruckte sollte beachtet werden.

Autor: ES